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Pforten der Nacht | 
vergrössern | Autor: Brigitte Riebe Urheber: Brigitte Riebe Verleger: Diana Taschenbuch
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Neu (72) Gebraucht (5) ab EUR 5,00
Bewertung: 65 Rezensionen Verkaufsrang: 215
Medium: Broschiert Seiten: 511 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 1.3
ISBN: 3453352319 EAN: 9783453352315 ASIN: 3453352319
Publikation: Juni 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Im mittelalterlichen Koeln des Jahres 1338 schwoeren sich drei Kinder an der Schwelle zum Erwachsenwerden ewige Blutsfreundschaft. Das Leben hat jedoch fuer die Halbwaise Anna, Tochter des Faerbermeisters Windeck, den jungen Juden Esra sowie ihren Freund Johannes, Sproessling einer reichen und angesehenen Kaufmannsfamilie, noch einige Ueberraschungen parat. Johannes soll gegen seinen Willen zu einer befreundeten Familie nach Italien, um die Feinheiten des Fernhandels zu erlernen. Anna will nicht mehr in der Schankstube der Stiefmutter stehen und Esra begehrt gegen seinen juedischen Glauben auf. Brigitte Riebe fesselt ihre Leser bis zur letzten Seite mit ihrem brillant geschriebenen historischen Roman aus dem 14. Jahrhundert. Ihr genauer Blick auf das mittelalterliche Leben in Koeln, Flandern und Italien, auf die Mode oder vorherrschende Krankheiten sowie die Probleme der Staende und Religionsgruppen zeichnen ihr Buch aus. --Manuela Haselberger
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| Kundenrezensionen: Gelesen 60 mehr Rezensionen...
SPANNENDE LEKTUeRE September 23, 2008 Nils Hermanski (Muenchen) 5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Bin bei historischen Romanen in der Regel eher maekelig, "Pforten der Nacht" aber haben mich ueberrascht - und ueberzeugt. War gleich in der Geschichte drin, konnte mich mit den Charakteren anfreunden und war ueber die Fuelle von historischen Details erfreut, die "nebenbei" mit eingeflossen sind. Besonders gefallen hat mir die packende Schilderung der ersten Koelner Fastnacht, deren heidnische Wurzeln mir so nicht gelaeufig waren; besonders geruehrt hat mich die Figur des Erfinders Guntram, der an seinem schrecklichen Familiengeheimnis und seiner Missbildung auf so grausame Weise scheitern muss. Wer es dicht, aufregend und genau recherchiert mag: Lesen!!!
Meine Empfehlung fuer lange, kalte Herbstabende! September 18, 2008 literaturfreund 2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich mag es, wenn historische Romane vielschichtig und abwechslungsreich erzaehlt werden - und genau das habe ich bei Pforten der Nacht" von Brigitte Riebe gefunden. Anhand dreier Haupt- und zahlreicher Nebenfiguren entwirft sie ein buntes Bild des spaetmittelalterlichen Koelns in den Zeiten der grossen Pest, wobei sie auch die dunklen und schmerzlichen Aspekte des damaligen Lebens nicht ausspart. Gemocht hab ich dabei, dass sie platte Schwarz-Weissmalerei vermeidet; sie beschreibt keine Helden" mit uebernatuerlichen Faehigkeiten, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, die durchaus Schwaechen und Macken haben. Ueber den Alltag der kleinen Leute hab ich dabei ebensoviel erfahren wie den der reichen Kaufleute und die ganz andere Welt des juedischen Ghettos, das schliesslich in den Flammen aufgeht. Dennoch ist es kein trister Roman, sondern die Hoffnung auf ein besseres Leben zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung.
Nicht empfehlenswert September 16, 2008 C. Karper (Bodensee) 7 aus 24 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich nehme mir es jetzt einfach mal raus,dieses Buch mit nur einem Stern zu bewerten.In Deutschland ist die Meinungsfreiheit bisher immer noch im Grundgesetz verankert...... Ganz kurz und buendig : Ich fand das Buch einfach nur langweilig und es hat mich auch nicht dazu animiert es zu Ende zu lesen Punkt
LESEERLEBNIS September 16, 2008 Henry Willow (Florida) 5 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Roman Pforten der Nacht ist fuer mich ein alter Freund, den meine erste Begegnung mit ihm liegt schon zehn Jahre zurueck. Jetzt fiel er mir beim Regalumraeumen noch einmal in die Haende, und da ich gerade in der richtigen Stimmung war, hab ich mich noch einmal in die Lektuere gestuerzt. Tolle Ueberraschung, denn er hat mir beim zweiten Lesen noch mehr Spass gemacht als damals, wahrscheinlich weil ich die Beschreibung des spaetmittelalterlichen Koelns und der verschiedenen Gesellschaftsschichten, die es bevoelkert haben, jetzt noch mehr geniessen konnte. Schoen war, dass dabei auch die Spannung nicht zu kurz kam; zum Teil besitzt der Roman ja geradezu Krimiqualitaeten. Ich war jedenfalls nach zwei heissen Naechten durch und hab mich bei der niveauvollen Lektuere dabei bis zur letzten Seite bestens unterhalten gefuehlt. Was ich auch sehr schaetze, ist das profunde historische Nachwort der Autorin, das Aufschluss ueber fiction und facts gibt. So mag ich es!
Empfehlenswert September 10, 2008 Reinhard Riedl 3 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Brigitte Riebe erzaehlt vom Leben, Lieben, Leiden und Morden im Koeln des 14. Jahrhunderts - und sie tut dies ebenso eindringlich wie mitfuehlend. Anschaulich schildert sie die Anfaenge der spaetmittelalterlichen Judenverfolgung in Deutschland. Mich haben die Charaktere schnell und tief in die Handlung hineingezogen: Anna, die Halbwaise aus dem Faerberviertel, Johannes, der reiche Kaufmannssohn und der junge Jude Esra. Jeder von ihnen verkoerpert eine Gruppe in der spaetmittelalterlichen Gesellschaft, die sich in dieser Zeit allmaehlich aufzuloesen beginnt. Die Macht des Klerus, der Zuenfte und des Kaisers schwindet. Millionen sterben an der Pest. Geisslerheere ziehen umher und hetzen gegen die Juden. Esra die fiktive Romangestalt, erlebt mit, was 1349 in Koeln wirklich geschah: Das Koelner Judenviertel, groesstes deutsches Ghetto, wurde gepluendert und niedergebrannt. Das alles erzaehlt Brigitte Riebe fesselnd und mit viel Emphase. Mir haette allerdings an manchen Stellen ein bisschen weniger davon auch gereicht. Aber es sei ihr verziehen, weil sie es schafft den Spannungsbogen zu halten und trotzdem historisch genau zu sein. Ein historischer Roman auf erfreulichem Niveau und absolut empfehlenswert.
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